Nachdem die 2 "großen" Enkelkinder beschlossen haben, das lange Wochenende bei Opa und Oma zu verbringen, waren wir gestern mal wieder auf Entdeckungsreise im Ländle.
Die Reise führte uns nach Bad Buchau an den Federsee - ein Ziel, das sich für Naturfreunde in jeder Hinsicht lohnt:
Der Federsee ist mit Teilen des Federseer Rieds eines der ältesten Naturschutzgebiete (Nr. 4019) in Baden-Württemberg. Bereits am 15. Juni 1939 wurde die erste Schutzgebietsverordnung erlassen. Nach mehreren Änderungen stehen heute 1.381,3 Hektar unter Naturschutz.
Im Federseegebiet leben 265 Vogelarten, davon 107 Brutvogelarten. Auch über 200 Brutpaare Braunkehlchen und 18 Brutpaare der Rohrweihe bevölkern den See. Über die Bedeutung und die Geschichte des Moores informieren ein Museum, das Federseemuseum, und ein NABU-Zentrum. Das Federseegebiet ist Vogelschutzgebiet nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und Teil des europäischen Biotopverbundes Natura 2000.
Das Federseebecken ist bekannt als archäologische Fundlandschaft mit Siedlungshinterlassenschaften vor allem aus dem Jungneolithikum und der Bronzezeit bzw. Urnenfelderzeit.
Da durch den Schilf- und Moorgürtel fast nirgends ein direkter Zugang zum offenen Wasser möglich ist, gibt es in Bad Buchau den 1,5 Kilometer langen Federseesteg, der vom Parkplatz des Federseemuseums durch das Schilf bis zum offenen Wasser führt, wo sich eine Beobachtungsplattform und ein Bootsverleih befinden. Außerdem führt vom Parkplatz des Federseemuseums ein Steg durch das Banngebiet Staudacher nach Moosburg. Dem Wasser am nächsten liegt Tiefenbach. Wenn der nur etwa zwei Meter tiefe Federsee im Winter gefroren ist, kann man von Tiefenbach zum Federseesteg nach Bad Buchau laufen.
Quelle: Wikipedia